Tierstallungen

Auf den vier Betriebsstandorten stehen verschiedene Tierstallungen zur Verfügung, die in der Folge beschrieben sind.

Fotos und Impressionen

Fotos: Karin Rohländer, Stücheli Architekten, Zürich und Sergej Amelchanka, ETH Zürich

Milchviehstall mit Futterlager und Siloanlage

Der Milchviehstall ermöglicht die Haltung von zwei getrennten Herden, wobei je eine Herde für die Aus- und Weiterbildung und die andere für die Forschung gehalten wird. Die Ausbildungsherde besteht aus 50 Milchkühen, die Versuchsherde besteht aus 5×14 Milchkühen, die in fünf Abteilen (inkl. ein Reserveabteil) gehalten werden. Die Rasse(n) wird/werden so gewählt, dass die Bedürfnisse für Bildung und Forschung abgedeckt sind. Die Haltung der Ausbildungsherde wird so gestaltet, dass den Lernenden unterschiedliche Haltungsformen gezeigt werden können (z.B. unterschiedliche Fressgitter, Boxenbügel, u.a.). Die Tiere der Ausbildungsherde werden mit einem automatischen Melksystem gemolken. Für die Haltung der Versuchsherde stehen vier Stallabteile (plus ein zusätzliches Reserveabteil) für je 14 Tiere zur Verfügung. Die Haltungsform ist in dieser Herde uniform. Die Fütterung erfolgt über Futterwiegetröge wobei in den Abteilen auch Kraftfutterstationen eingerichtet sind. Die Kühe werden im Tandemmelkstand gemolken.

Neben den Einrichtungen für die beiden beschriebenen Herden gibt es im Milchviehstall zwei Bereiche für die Transitkühe, einen Galtbereich und einen Abkalbebereich. Im Kopfteil des Milchviehstalls befinden sich die Einrichtungen der Vetsuisse-Fakultät UZH mit Behandlungs- und Fortpflanzungsräumen sowie Bullen- und Krankenbuchten.

Zu den Stallungen gehören auch ein Futterlager sowie eine Siloanlage.

Möglichkeiten des Milchviehstall, Interview mit Andreas Buri

Eine virtuelle Tour durch den Milchviehstall

Erläuterungen zum Milchviehstall

Pläne des Milchviehstalles

Stücheli Architekten, Zürich

Fotos des Trockenfutterlager

Stücheli Architekten, Zürich und weiteren Personen

Pläne des Trockenfutterlager

Stücheli Architekten, Zürich

Pläne der Siloanlage

Stücheli Architekten, Zürich

Jungvieh- und Rindermaststall (Lindau)

Der Jungvieh- und Rindermaststall ermöglicht die Haltung von Kälbern, Aufzuchtrindern sowie Mastrindern. Es stehen 12 Einzeliglus sowie Einrichtungen für die Gruppenhaltung von Kälbern zur Verfügung. Zur Erforschung der Vor- und Nachteile eines nicht klimatisierten Stalls gegenüber einem Warmstall in der Kälberhaltung werden für insgesamt maximal 40 Kälber beide Haltungsmöglichkeiten geschaffen.

Für die Haltung von maximal 78 Aufzucht- und 60 Mastrindern besteht die Möglichkeit, diese entweder in Tiefstreu oder in Freilaufhaltung mit Liegeboxen zu halten. Diese Haltungseinrichtung soll optional mit Futterwiegeeinrichtungen ausgerüstet werden. Die Tiefstreuhaltung ermöglicht auch die Haltung von Mutterkühen mit Kälbern, wobei der Stall so eingerichtet werden kann, dass eine Aufstallung mit Kälberschlupfbereichen möglich ist. 

Der Jungvieh- und Rindermaststall wird ab Juni 2018 verfügbar sein.

Pläne des Jungvieh- und Rindermaststalles

Stücheli Architekten, Zürich

Schweinestall (Lindau)

Der Schweinestall wurde im Jahr 2006/2007 gebaut und im 2007 bezogen. Der Strickhof ist ein Kernzuchtbetrieb für Schweine mit angegliedertem Mastbereich, der zurzeit nach SPF-Richtlinien, d.h., spezifisch-pathogen-frei, geführt wird. Dies hat zur Konsequenz dass Tiere, die für einen Versuch in Räumlichkeiten ausserhalb des Schweinestalls eingestallt werden, nach dem Versuch nicht mehr zurückgebracht werden dürfen. Eingestallt sind Tiere der französischen Landrasse, wobei alle Schweine nach den Richtlinien von BTS und RAUS gehalten werden. Es besteht die Möglichkeit einer Trockenfütterung sowohl der Zuchtsauen wie der Ferkel sowie einer Flüssigfütterung der Mastschweine und der Remonten. Insgesamt gibt es im Schweinestall Plätze für 105 Zucht­sauen und 200 Mastschweine.

Mutterkuhstall (Wülflingen)

Der Mutterkuh-Stall aus dem Jahr 2002 ist auf allen Seiten offen und bietet Platz für 68 Grossvieheinheiten (GVE), die RAUS- und BTS-konform gehalten werden. Es ist möglich, die Tiere entweder auf Tiefstreu oder in Liegeboxen zu halten.

Mutterkuhstall (Früebüel)

Auf dem Früebüel besteht ein Mutterkuh-Stall für 40 leichtere Mutterkühe mit ihren Kälbern. Der Stall wird im Jahre 2018 erneuert und erweitert.

Schafstall (Früebüel)

Der Stall für die Schafe, welche über den Sommer auf der Alp Weissenstein verbringen, werden im Winter im ursprünglichen Milchviehstall, wird im 2017 umgebaut. Er bietet Platz für 60 Mutterschafe und deren Lämmer.

Stall über der Remise (Früebüel)

Der Stall über der Remise bietet Platz für die Nachzucht der Mutterkühe und für forschungsbedingte Fragestellungen mit Rindern.

Weitere Stallungen (Früebüel)

  • Neben Mutterkuhstall, dem Schafstall und dem Laufstall über der Remise gibt es noch einen flexiblen Stall in der Remise welche im Jahre 2018 gebaut werden soll.
  • Für das Damwild wird ab 2018 ein Winterunterstand und verschiedene Sommerunterstände in den Weiden zur Verfügung stehen.


Stallungen auf der Alp Weissenstein

Auf der Alp Weissenstein steht ein Kuh- und Rinderstall, welcher 1967 erbaut und im Jahre 2015 umgebaut wurde zur Verfügung. Zusammen mit dem alten Alpstall, welcher vier Laufställe mit befestigtem Auslauf hat, besteht viel Flexiblilät in der Nutzung für die Forschung. Diese Stallungen ermöglichen bei Wintereinbruch während der Alpsaison alle Tiere der Alp einzustallen.

Photos

Suisse Tier - Nationale Fachmesse für Nutztierhaltung

An der Suisse Tier vom 22. bis 24. November 2019 treffen Sie führende Anbieter und Experten der gesamten Schweizer Nutztierbranche.

Weitere Informationen

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Die erste AgroVet-Strickhof Tagung findet am 1. Juli 2019 statt. Sichern Sie sich einen Platz und melden Sie sich heute noch an.

Hier gehts zum Eintrag

AgriTech Day

Landwirtschaft der Zukunft –digital und nachhaltig?

Link zum Eintrag

http://www.ethz.ch/agritech

Umweltfreundlichere Kühe

Rinder fressen viel Soja und sind die grossen Emittenten von Treibhausgasen und dem Luftschadstoff Ammoniak. Neuartige Futterzusätze für Wiederkäuer und eine innovative Kuhtoilette sollen Abhilfe schaffen. Link zum Artikel