Betriebsstandort Wülflingen (ZH)

Am Standort Wülflingen, der Eigentum des Kantons Zürich ist, wird Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung betrieben.

Fotos und Impressionen

Fotos mit Drohne am 17. August 2017 von Thomas Widmer und aufgearbeitet von Malgorzata Sitnik.

Informationen

Seit 1998 ist der Betrieb der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule Wülflingen (gegründet 1927) in den Strickhof integriert. Hier wird eine leistungsstarke, reinrassige Herde mit 20 Charolais- und 20 Simmental-Mutterkühen gehalten. Neben weiteren universell genutzten Gebäuden und den Schulgebäuden wird dort auch Weinbau und Aquaponic betrieben. Aquaponic beschreibt die Kombination von Aquafarming (Fischzucht) und Hors-sol Produktion von Pflanzen, die in einer Art Symbiose in einem Kreislaufsystem zusammentreffen.

Am Standort Wülflingen, der Eigentum des Kantons Zürich ist, wird Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung betrieben. Der Stall für die Mutterkuhhaltung aus dem Jahr 2002 ist auf allen Seiten offen und bietet Platz für 68 Grossvieheinheiten (GVE), die RAUS- und BTS-konform gehalten werden. Es ist möglich, die Tiere entweder auf Tiefstreu oder in Liegeboxen zu halten. Die landwirtschaftliche Nutzfläche am Betriebsstandort Wülflingen beträgt 31 ha, die unterteilt ist in 11 ha Ackerland inklusive Kunstwiesen, 15 ha Wiesen und Weiden und 5 ha Spezialkulturen (Obst und Reben). Die Herde, die in Wülflingen gehalten wird, besteht zurzeit aus 20 Charolais- und 20 Simmental-Mutterkühen mit ihren Kälbern sowie einigen F1-Kreuzungstieren. Es steht ein weiteres Stallgebäude für verschiedene Belange zur Verfügung, das u.a. mit insgesamt 8 Anbindeplätzen für Rindvieh ausgestattet ist. Weiter befinden sich in Wülflingen Unterrichtsräume und ein Präsentationsraum für Tiere.

Video über den AgroVet-Strickhof Betriebsstandort in Wülflingen

Aufnahme mit Drohne am 17. August 2017 von Thomas Widmer und aufgearbeitet von Malgorzata Sitnik und Joël Bérard.

Meilensteine

  • 1927/28: Eröffnung des neuen Schulhauses und Anlage des Schulgartens
  • 1928: Eröffnung des ersten Haushaltungskurses
  • 1929-1932: Anpflanzung des Schulrebberges «obere und untere Lage»
  • 1934: Ankauf der Liegenschaft «Rosengarten»
  • 1937: Einführung der Hühner-, Schweine-, Schaf- und Bienenhaltung
  • 1939: Bau einer eigenen Trotte zur Selbstkelterung des Weines
  • 1940: Inbetriebnahme der Liegenschaft Rosengarten inklusive Landparzellen
  • 1940: Einführung der Rindviehhaltung (Start mit drei Kühen)
  • 1949: Einführung der Pferdehaltung
  • 1951: Bau eines Ökonomiegebäudes
  • 1962: Erstellung einer neuen Waschanlage mit Kalt- und Warmwasseranschluss für die internen Schülerinnen und Schüler
  • 1963: Umstellung vom bisherigen Pferde- auf Traktorenzug
  • 1965: Umbau für einen Aufenthalts- und Umkleideraum mit Toiletten und Duschen
  • 1966: Pachtweise Übernahme des Schlossbetriebes Wülflingen
  • 1967: Bau eines Werkgebäudes
  • 1968: Erstellung eines Angestelltenhauses
  • 1980-1987: Planungs-, Projektierungs- und Bauzeit eines Erweiterungsbaus
  • 1987, 19. Juni: Einweihung der Erweiterungsbauten
  • 1998: Integration in den Strickhof und Umbenennung in «Strickhof Wülflingen»

Geschichte der landwirtschaftlichen Schule Wülflingen

Die landwirtschaftliche Schule wurde 1927 gegründet und hat sich ständig weiter entwickelt. Seit 1998 ist der Betrieb der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule Wülflingen in den Strickhof integriert.

Historische Bilder von Wülflingen

Wülflingen mit Blick auf den AgroVet-Strickhof Betriebsstandort Wülflingen

Video vom 07.08.2017 - Autor: Roland Schorta

Der Betriebsstandort Wülflingen befindet sich am Rand von Winterthur

Agrovet-Strickhof
Betriebsstandort Wülflingen
Riedhofstrasse 62
8400 Winterthur

Kontakt Leitung Forschung und Team

AgroVet-Strickhof Tagung

Die erste AgroVet-Strickhof Tagung findet am 1. Juli 2019 statt. Sichern Sie sich einen Platz und melden Sie sich heute noch an.

Hier gehts zum Eintrag

AgriTech Day

Landwirtschaft der Zukunft –digital und nachhaltig?

Link zum Eintrag

http://www.ethz.ch/agritech

Umweltfreundlichere Kühe

Rinder fressen viel Soja und sind die grossen Emittenten von Treibhausgasen und dem Luftschadstoff Ammoniak. Neuartige Futterzusätze für Wiederkäuer und eine innovative Kuhtoilette sollen Abhilfe schaffen. Link zum Artikel